Reisebericht aus dem Allgäu/Bodensee (Teil 6) von Klaus-Wigand

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Reisebericht aus dem Allgäu/Bodensee (Teil 6) von Klaus-Wigand

Beitrag  bmw-kw am Mi 08 Jun 2011, 14:33

Hallo Bikerfreunde vom Mf-Grube,
wie versprochen folgt jetzt mein 6.ter Reisebericht aus dem Allgäu.


Samstag, 28.5.2011
Das 4. Wochenende ging Richtung Schweiz und der Start war wieder um 09:00 Uhr.
Gut vorbereitet machten wir uns, bei sommerlichen Temperaturen, auf den Weg.

Unsere Strecke, St. Gallen (Schweiz) Rundtour führte über
Isny – Bregenz – Bodenseeuferstraße (Schweizer Teil) –
Arbon – St. Gallen – Altstätten – Bregenz – Eichenberg
(unsere Hausstrecke) – Isny.

Schnelle und verschlungene Straßen Richtung Bregenz und dann auf der Seeuferstraße
am Bodensee entlang Richtung Arbon. Dieser Teil der Strecke war für uns enttäuschend,
da wir wegen der privaten Seegrundstücke keinen guten Blick auf den See hatten obwohl dieser von der Straße nur 50 m entfernt war. Absteigen wollten wir nicht also fuhren wir Richtung Arbon und dann links ab nach St. Gallen. In St. Gallen fuhren wir ins Zentrum
um dort einige Meter zu Fuß zurückzulegen. Die Stadt gefiel uns nicht, weil sie für einen kurzen Bummel, wie wir ihn vorhatten, nicht geeignet war. Also rauf auf den Bock und
weiter über Nebenwege Richtung Altstätten. Wie ihr auf dem Kartenausschnitt sehen
könnt wurden wir jetzt entschädigt. Tolle Landschaft und nicht endende Kurven mit sehr guten Straßenverhältnissen und einem guten Gripp. Mittlerweile kann auch meine GS
eine gute Kurvenlage verkraften, denn ich habe hier enorm von den Straßenverhältnissen
profitiert und dazugelernt. Doch wenn die Fahrerei hier so weiter geht, ist der Reifen nicht
nur schön rund sondern am Ende auch ohne Profil. Wobei er eigentlich bis zu den Dolomiten halten sollte. In Altstätten wechselten wir die Straßen und fuhren auf einer Bundesstraße Richtung Bregenz und zu unserem „Hausberg“ dem Eichenberg. Oben, nach einer wilden Kurvenhatz, gab es eine Pause, und wir sattelten ab.
Was sich jetzt hier oben abspielte bedarf nur weniger Worte aber es mussten viele Bilder und Videoaufnahmen daran glauben. Es entwickelte sich eine Geräuschkulisse aus dem Tal zum Berg hinauf, so dass wir Fotoapparate und Videokamera für dieses sich ankündigende
Ereignis von rörenden Motorrädern bereithielten. Es kamen zwei GS mit überhöhter Geschwindigkeit und Warnweste vorweg, um den auf dem Berg liegenden Parkplatz, der schon vorher gesperrt war, für die Ankömmlinge freizumachen.
Dann kamen vereinzelt die Maschinen in Sicht, und wir bekamen leuchtende Augen.
Es waren keine Motorräder, sondern in einer wilden Fahrt kamen, ich nehme es voraus,
-22- Lamborghini in auffälligen Farben „unseren Hausberg“ hinauf, um hier Showtime zu machen und etwas zu essen. Die Autos durften jetzt besichtigt, und Fotos geschossen
werden. Alles Weitere entnehmt den Bildern und stellt euch den Sound dabei vor.
Voller Eindrücke von diesem gesamten Tag fuhren wir etwas verspätet Richtung Isny.
Wieder kamen 228 km zur Sammlung dazu und der Wettergott bescherte uns die 4. Woche
mit Sonnenschein.















Sonntag, 29.5.2011
Dieser Sonntag hatte Temperaturen von 26° in seiner Vorhersage und keine Wolken.
Also kam jetzt endlich der Plan - Zugspitze – aus der Schublade.
Start war um 08:30 Uhr in Isny und schnell ging es Richtung Zugspitze. Eine Stund später standen wir auf dem Parkplatz und die Zugspitzbahn hatte schon seit 08:00 Uhr geöffnet.
Die ersten Gäste kamen schon wieder runder und berichteten vom gestrigen Schnellfall auf der Zugspitze und dass der Schnee erst mit der Fräse weggeräumt werden musste.
Es war wenig los, denn die Bahn hatte nach Renovierungsarbeiten (4 Wochen) erst wieder aufgemacht. Also Ticket kaufen, einsteigen und ab ging die zehnminütige Auffahrt.
Grandioses Wetter, keine Wolken, auch hier nicht. Oben angekommen stockte es einem den Atem. Minus 1° nur, aber Sonne satt und eine Sicht bis nach München 98 km und zum
Marmolada (Dolomiten). Hier waren wir 2,5 Stunden und haben es genossen hier zu sein.
Es war unsere erste Tour auf die Zugspitze und wir sahen uns hier oben belohnt für das Warten. Solche Wetterverhältnisse hat man bestimmt nicht immer. Den Rest sagen die
Bilder. Nach der Abfahrt ging es in ein Panoramacafe in Ehrwald mit Blick auf die
Zugspitze. Wir haben genossen und geschwiegen und dachten über den Berg nach.
Anschließend direkt, einige kleine Schlenker mussten sein, nach Isny zurück.
Für die Statistik: 234 km für den Tag.




















Das war die 4. Woche mit Impressionen aus dem Allgäu.

Mein Spruch:
Ob es Euch gefallen hat oder auch nicht, ich berichte weiter.

Mit freundlichem Bikergruß

BMW-KW

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